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der
Insel Hiddensee und
der Insel Ummanz |
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Grümbke-Turm - West-Rügen |
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An der Strecke von
Neuenkirchen nach Vieregge befindet sich auf der
Anhöhe "Hoch Hilgor" der Grümbke-Turm. |
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Johann
Grümbke (1771-1849) Arztsohn aus Bergen,
Hauslehrer, Privatgelehrter Maler und
Schriftsteller wanderte schon als junger
Mann auf gut überlegten Routen durch das
Inselland. Ihn interessierten Natur,
Landschaft, Leute, Dorfgeschichten,
Sitten und Gebräuche. Von vielen
Aussichtspunkten beschrieb er malerische
Landschaften. Bereits 1805 erschienen
seine "Streifzüge durch das Inselland".
Dieses Buch schrieb er, um den
Zeitgenossen nützlich zu sein und der
Nachwelt ein Denkmal zu stiften, welches
sie belehren kann, wie damals seiner
Zeit, die Insellandschaft beschaffen
war. Dies ist ihm trefflich gelungen.
Sein Weg führte auch am Hoch Hilgor
entlang.
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Zitat aus "Streifzüge durch das
Inselland": |
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"
Die höchste Hügelspitze, welches
mein dienstbarer Geist "Hoch
Hillwart" (Hoch Hilgor) nannte,
bestieg ich und ward von einer
Aussicht überrascht, welche mir
der vom Bakenberg um den Vorzug
streitet. Die entlegene Ferne,
die dort fast wie ein Luftbild
zerfließt wird hier dem Auge
näher gebracht und der
veränderte Standpunkt zeigt
Hiddensee, Wittow, Jasmund und
Rügen mit seinen Buchten und
Wasserwindungen in neuen
Gestalten" |
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Quelle: Hinweistafel am
Grümbketurm |
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| Zu Ehren Jacob
Grümbkes, welche der Nachwelt
ausführlichen, sehr präzisen und
bedeutenden Heimatbeschreibungen der
Insel Rügen hinterlassen hat, wurde 1993
dieser 15,5m hohe Aussichtspunkt gebaut.
Oben auf dem Turm
angekommen, ermöglicht er einer
herrlichen Rundblick über Rügens
Landschaften. Vom Kap Arkona, über die
Halbinsel Jasmund, dem Jasmunder Bodden,
der Stadt Bergen, Südrügen, Stralsund
und der Insel Hiddensee.
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