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"Steinerne Meer" von
Rügen zwischen der schmalen
Heide und Neu-Mukran liegend, wurde vor ca. 5000
Jahren während einer mächtigen Sturmflut von der
Kreideküste der Halbinsel Jasmund losgelöst und
hier aufgeworfen. Es entstanden mehrere Meter
mächtige, insgesamt bis zu 350m breite und ca.
2km lange Geröllwälle aus Feuerstein. Der
grauschwarze Feuerstein besteht aus Chalzedon
mit eingeschlossenen Opalbestandteilen. Die
Feuersteinfelder bestehen aus ca. 14
Einzelwällen. Ein Großteil ist nicht sichtbar
und mit Sand oder Bewuchs, wie z.B. Kiefernwald,
Wacholder und Heidekraut bedeckt. Der zunehmende
Bewuchs der einmaligen Landschaft wird seit
Jahrhunderten vom Menschen reguliert und
unterbunden. |
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Feuerstein war in der Entwicklung des Menschen und der
Besiedlung der Insel Rügen von großer Bedeutung. Das
scharfkantige und spröde Gestein diente in der so
genannten Steinzeit zur Herstellung von Waffen,
Werkzeugen und dem Anzünden von Feuer. Beim
Aneinanderschlagen des Gesteins bildeten sich kleine
Funken, welche dann wiederum feines trockenes
Brennmaterial entzünden konnte.
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Ausgangspunkt
für die Erkundung der Feuersteinfelder ist ein
Parkplatz bei Neu-Mukran. Hier beginnt ein 4km
langer ausgeschilderter Wanderweg durch den Wald
und über eine Eisenbahnbrücke. Ein jeder
Wanderer ist überwältigt, wenn er dann plötzlich
und unerwartet vor einer großen, mit
Feuersteinen bedeckten, in Wellen angeordneten,
Geröllfläche steht. |
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