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Kirchen
- auf den Inseln Rügen, Ummanz
u. Hiddensee |
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Gnadenkirche Sellin (evangelisch)
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| Die
Ortschaft Sellin war früher, wie auch die Ortschaft Binz,
ein kleines unscheinbares Fischerdorf. Mit dem Bau der
Kleinbahnstrecke auf Rügen, gehörten diese Orte mit
einem explosionsartig wachsenden Touristenstrom.
Die Betreuung der Kirchengemeinde erfolgte Anfangs von
Lancken. Dies wurde aber zunehmend nicht mehr
realisierbar und somit erhielt das Ostseebad
Sellin 1913 eine neue Kirche und ein Jahr nach der
Einweihung wurde die Kirchengemeinde Sellin eigenständig
und von Lancken ausgegliedert. Nach einem Brand im Jahre
1960 wurde der Innenraum neu gestaltet. In dieser von
außen unscheinbar und zierlich wirkenden Kirche finden
mehr als 200 Besucher Platz. Die Ausstattung ist
schlicht und im Innenraum dominiert der Naturbaustoff
Holz. Nach dem Brand von 1960 wurde die Grünberg-Orgel
restauriert und zu einem wertvollen Instrument, mit zwei
Manualen und acht Registern von der Firma Sauer aus
Frankfuhrt an der Oder, erweitert. |
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| Maria
Morgenstern - Sellin (katholisch)
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| Wie auch in anderen
aufstrebenden Ostseebädern an der Küste und den
zunehmenden katholischen Badegästen, sah man sich
gezwungen, diesen Urlaubern auch in Sellin den
Kirchengang während der Urlaubstage zu ermöglichen. Der
Baubeginn der katholischen Kirche in Sellin
erfolgte im Jahre 1912 etwas abgelegen in der Granitz.
Von Regierungsseite erteilte man die Baugenehmigung nur
mit der Auflage, die Kirche ausschließlich für Bade- und
Kurgäste zu nutzen und die umliegende Bevölkerung nicht
zum Gottesdienst zuzulassen. Der katholische
Kirchenbau vereint neuromansiche und gothische
Stilelemente und besitz gleich mehrere Nebenaltare. Auf
Anregung des Bischofs Weskamm, in Zusammenarbeit mit der
rügener Kirchengemeinde, fand ab 1951 alljährlich ein
Pfingstgottesdienst statt. |
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