Kirchen, Kirchengebäude, Kirchenbauten, Gotteshäuser, Kapellen der Insel Rügen - Ummanz - Hiddensee
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Kirchen Kirchenbauten Gotteshäuser auf der Insel Rügen

 
 

  Kirchen   - auf den Inseln Rügen, Ummanz u. Hiddensee  

 Kirchen Kirchenbauten Inselkirchen Gotteshäuser der Insel RügenKirchen Kirchenbauten Inselkirchen Gotteshäuser der Insel HiddenseeKirchen Kirchenbauten Inselkirchen Gotteshäuser der Insel Ummanz

 

 

 

 

Die ältesten Baudenkmale Rügens sind die in allen Gebieten der Insel Rügen zu findenden Kirchenbauten. Teilweise stammen sie noch aus den Anfängen der Christianisierung am Ende des 12. und des 13. Jahrhunderts. Charakteristisch sind dabei insbesondere die kleineren Dorfkirchen aus verschiedenen Stilepochen, oft aus Backstein, teilweise mit Feldsteinsockeln errichtet, die das Orts- und das Landschaftsbild weithin sichtbar prägen.     

Kirchen und Gotteshäuser der Insel Rügen Ummanz Hiddensee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Jacobikirche Gingst (ev.)

Der aus dem 14. Jh. stammende Backsteinbau hat in seiner Geschichte durch Feuer und Einsturz Schaden genommen. So schuf man 1726 nach einem schweren Brand eine Stuckdecke und nach und nach wurde das Kircheninnere im barocken Stil erneuert. Die von dem Stralsunder Christian Kindt um 1790 geschaffene Orgel ist besonders ansehnlich. Weitere Ausstattungsstücke sind eine Taufe mit hölzernem Deckel (1736), eine kunstvolle Kanzel (1743), sowie der 1776 gefertigte Hauptaltar.

Außergewöhnlich: Eine mittelalterliche Mordwange diente im 18. Jahrhundert als Grabplatte.St. Jacobikirche Gingst - Westrügen - Insel RügenBacksteinbau aus dem 14. Jahrhundert - Gingst - Insel RügenInselkirche in Gingst auf der Insel RügenJacobikirche - Im Juli und August Konzerte der Kirchengemeinde Gingst

 

 

 

St. Katharinenkirche Trent (ev.)

St. Katharinenkirche Trent (ev.) - Insel Rügen - Im Jahre 1318 wurde dieses Heiligtum als "ecclesia in Thorente" erstmalig urkundlich erwähnt. Ein kreuzrippenartiger gewölbter Chor steht längs zur Mittelachse. Vom dazugehörigen Langhaus sind nur noch Reste erhalten.

Am Ende des 15.Jahrhunderts wurde das heutige Langhaus als dreischiffige, gotische Halle erbaut. Man nimmt an, dass in kriegerischen Zeiten dieses Gotteshaus auch als Unterschlupf und Zufluchtsort genutzt wurde und die schießschartenartigen Mauerschlitze der Verteidigung dienten. Wichtige Schätze und Sehenswürdigkeiten dieser Inselkirche im Westen Rügens sind der barocke Schnitzaltar aus dem Jahre 1752 von Michael Müller, sowie die Taufstube und der Beichtstuhl. 

 

St. Katharinenkirche Trent (ev.) - Insel Rügen -

St. Katharinenkirche Trent (ev.) - Insel Rügen - St. Katharinenkirche Trent (ev.) - Insel Rügen

 

 

 

St. Marienkirche Waase / Ummanz

Die 1291 durch Zisterzienser Mönche geschaffene Kapelle erhielt 1440 ihre heutige Gestalt einer Backsteinkirche.

St.Marienkirche in Waase - Insel Ummanz - Insel Rügen Das Vorhandensein einer Kirche ist durch die Einrichtung einer selbständigen Pfarrstelle im Jahre 1322 zur "ecclesia Omanz", die als Filiale von Gingst bereits vor dieser Zeit existierte, belegt. Seit 1341 ist sie dem Heilig-Geist-Spital in Stralsund unterstellt. Vom jetzigen Gebäude entstanden Chor, Schiffsostwand und Sakristei nach der Mitte des 15. Jh., die Schiffswestwand als letztes Mauerteil um 1500. Chor und Schiffswestwand bestehen aus Backsteinmauerwerk, während die Längswände des Schiffes aus Eichenfachwerk mit Backsteinfüllungen gefertigt sind. Malereien aus der Zeit um 1470 wurden an den Wänden und am Triumphbogen freigelegt. Das Langhaus im Fachwerkstil wurde erst im 16./17. Jh. errichtet und im 18. Jh. entstand der Choranbau.

Äußerst kostbar sind die Ausstattungsstücke dieser äußerlich unscheinbaren Dorfkirche. Einen besonderen Blickfang stellt der gotische Schnitzaltar aus Eichenholz mit bemalten Klappflügeln dar. Dieser Altar aus dem Jahre 1520, welcher  wahrscheinlich für eine englische Kirche gearbeitet wurde, zeigt Szenen aus dem Leben Thomas Beckets, des Lordkanzlers von Heinrich dem II. Später wurde der Altar von Stralsunder Kaufleuten für die dortige Nikolaikirche erworben. 1708 wurde er nach Ummanz verschenkt bzw. für wenig Geld verkauft, weil die Stralsunder keinen Gefallen mehr dran fanden. Heute hätten sie ihn gern wieder zurück.

Aus der Zeit um 1500 stammt auch das spätgotische Kruzifix. Von den drei Kronleuchtern wurde der bedeutendste (Mitte des 15. Jh.) aus der Stralsunder Neuen Ratsstube 1708 in diese Kirche versetzt. Die Kanzel aus dem Jahr 1572 ist durch typische Renaissanceelemente gekennzeichnet. Sie wurde vermutlich aus einer anderen Kirche hierher verbracht. Hervorzuheben ist weiterhin der im 15. Jh. entstandene Sakramentsschrein an der Ostwand neben dem Schnitzaltar.

 Kirche Waase / Insel UmmanzKirche Waase / Insel Ummanz  Kirche Waase / Insel Ummanz - Insel Rügen  Kirche Waase / Insel Ummanz - Insel Rügen

 

 

 

 

 

 

St. Marienkirche Bergen auf Rügen

Marienkirche Bergen auf der Insel RügenDer in der alten Fürstenburg in Garz lebende Fürst Jaromar I, siedelt im Jahre 1168 in die Nähe des heutigen Bergen um. Im Jahre 1180 begann man mit dem Bau einer dreischiffigen Basilika, als Endziel war ein Komplex aus Residenz und Hofkirche, ganz nach dem Vorbild der Braunschweiger Pfalz, geplant. Fürst Jaromar I, musste seine Pläne, auf Druck der dänischen Lehnsherren, verwerfen und  wurde aufgefordert das entstandene Bauwerk einem Nonnenkloster zu stiften. 1193 wurde die Kirche als Benediktinerkloster geweiht und ab 1380 diente sie gleichzeitig auch als Pfarrkirche.

Die Marienkirche von Bergen gilt als ältestes Bauwerk von Rügen. Bemerkenswert ist der in der westlichen Außenwand eingemauerte Grabstein, mit dem Abbild eines slawischen Priesters welcher vermutlich ein Methorn in der Hand hält. Da das Methorn als heidisches Zeichen den damaligen Kirchenherren nicht behangte, wurde dieses entfernt und durch ein Kreuz ersetzt.

 

Zeugnis norddeutscher Backsteinarchitektur - Marienkirche Bergenab 1193 Kirche des Beedektinerinnenklosters

Marienkirche Bergen - ältestes Bauwerk der Insel Rügen

Baubeginn durch Fürst Jaromar I. im Jahre 1180

 

 

 

 

 

Das Ziffernblatt der Kirchturmuhr auf der Nordseite ist seit der Restaurierung im Jahr 1985 in 61 Minuten unterteilt.

 

 

St. Bonifatius - Kirche Bergen

In Bergen, wie eigentlich auch auf ganz Rügen, hatten es Katholiken sehr schwer, da Rügen überwiegend protestantisch geprägt war. Ab dem 18.Jahrhundert war offiziell ein Geistlicher vom Festland aus der Hansestadt Stralsund für die rügener Katholiken verantwortlich. Die Gottesdienste wurden aber nur in Privathäusern abgehalten. Dieser Zustand verbesserte sich mit dem Bau eines Missionshauses mit Kapelle im Jahre 1863. Ein Jahr später hielt der neu eingestellte Seelsorger Gustav Machai seinen ersten Gottesdienst für die kleine katholische Kirchengemeinde, in dem abseits des Stadtzentrums liegenden Kirchengebäude. Später folgte der Bau eines Pfarrhauses und in der Zeit von 1868-1878 gab es sogar eine Schule für die zu diesem Zeitpunkt etwa über 200 Mitglieder zählende Kirchengemeinde auf der Insel Rügen.

Katholische Bonifatiuskirche - Bergen auf der Insel Rügen

erbaut und eingeweiht im Jahre 1912 - katholische Kirche Bergen auf RügenPfarrer Maximilian Kaller(1904-1917) sammelte Gelder für den NeubauBauwerk des Berliner Architekten August Keller Katholische Kirche - St.Bonifatius - Abseits des Stadtzentrums von Bergen

 

 

 

 

 

Im Zeitraum von 1904-1917 konnte der geistlichen Maximilian Kaller neue als auch zu gereiste Anhänger für die katholische Kirchengemeinde Rügen gewinnen. 1912 wurde die unter dem Berliner Architekten August Kaufhold erbaute Bonifatiuskirche eingeweiht. Weitere katholische Kapellen wurde in Garz, Binz und Sellin errichtet.

 

St. Maria Magdalena zu Neuenkirchen

Kirche - Neuenkirchen - Insel RügenDie im Westteil der Insel Rügen, auf der Halbinsel Lebbin liegende gotischen Backsteinkirche, gehört zu evangelischen Kirchegemeinde Neuenkirchen. Neuenkirchen, welches erstmalig 1318 urkundlich erwähnt wurde, gehört zu den etwas verschlafenen und abseits der Hauptverkehrsstraßen liegenden Orte auf der Insel Rügen. Die Entstehung des Gotteshauses kann nicht genau datiert werden, da entsprechende Unterlagen fehlen. Auf Grund des Baustils erfolgte die Grundsteinlegung im Zeitraum von 1380 - 1450. Das bei der Erbauung dänische Einflüsse eine Rolle spielten, vermutet man durch entdeckten Malereien, welche während der Restaurierungsarbeiten am Ende der 60er Jahre zu Tage traten. 

Es wurde in früherer Zeit der Chor als eigenständige Gebetsstätte errichte, welcher dann später zur Kirche ausgebaut wurde. Der hölzerne Glockenstuhl wurde etwa in der Mitte des 17.Jahrhunderts gebaut, nachdem ein Sturm den Dachstuhl zerstörte. Ein frei stehende Glockenstuhl wurde erst im Jahre 1900 aufgestellt.

Im Inneren der Kirche befindet sich eine aus dem Jahre 1566 stammende Kanzel, welche 1775 als Stiftung der Marienkirche Bergen an das auf Findlingen erbaute Gotteshaus übergeben wurde. Nicht viel später, im Jahre 1787, wurde die Ausstattung durch einen Altar vervollständigt.        

 Kirchebauten - Insel Rügen - NeuenkirchenKirche - Kirchengemeinde - NeuenkirchenNeuenkirchen  - Halbinsel  Lebbin - Insel RügenKirchen - Westrügen - Neuenkirchen

 

 

 

 

 

 

St. Johannes Kirche Schaprode

Die Kirche von Schaprode wurde nachweislich in der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts gebaut und ist somit die drittälteste Kirche von Rügen. Durch großzügige Um- und Neubaumaßnahmen im 15.Jahrhundert blieben von der ursprünglichen Form nicht viele Bauteile erhalten. Einzig der Chor und Teile der Ostwand wurden mit übernommen. Das auf behauenen Findlingen erbaute Gotteshaus erhielt in den Jahren 1722-1723 vom Stralsunder Bildschnitzer Hans Broder die Taufe, die Kanzel  und den Beichtstuhl. Der barocke Altaraufsatz wurde einige Jahre später von einem unbekannten Künstler geschaffen. Aus den Anfangszeit der Kirche stammen die beiden Grabplatten der Familie von Platen, einem auf Rügen weit ansässigen Adelsgeschlecht. Das von der Wasserseite gut sichtbare  Kirchengebäude diente den Seeleute im Seegebiet um Schaprode schon seit Jahrhunderten als Landmarke.

Johanniskirche - Schaprode - Insel Rügen

Südansicht - Johanneskirche - Schaprode - Insel Rügen Johanneskirche - Schaprode - Insel Rügen Johanneskirche - Schaprode - Insel Rügen

 

 

 

 

 

 

 

Dankeskirche Sehlen

Die Kirche von Sehlen, einem kleinen Ort auf Rügen, ist eine relativ junge Kirchen, welche über die Hauskollekte und Spendengeldern finanziert in den Jahren 1866-1868 erbaut wurde. Ab Mitte der 70er Jahre drohte ein Verfall. Zum Glück konnten erhebliche Renovierungsmaßnahmen die Zerstörung dieses Gotteshaus aufhalten und heute kann sich ein jeder Besucher an dem Anblick dieser neugotischen Kirche erfreuen.

Dankeskirche - Sehlen - Insel Rügen

Eingangstür - Dankeskirche - Sehlen - Insel Rügen

Dankeskirche Insel Rügen - Sehlen

 

 

 

 

 

 

 

Evangelische Dorfkirche Landow (ev.)                                                                                             

Die Backsteinkirche mit dem Fachwerkturm von 1733 stamm aus dem 15. Jh.. Durch fehlende Bauunterhaltung zu DDR-Zeiten, mussten die Barocke Holzdecke demontiert, sowie das sehenswerte Beicht- und Patronatsgestühl ausgebaut und gesichert werden. Zu besichtigen ist noch der Altar von 1724. Durch den offenen Dachstuhl verfügt die Kirche über eine besondere Akustik und wird im Sommer für Konzerte und monatliche Gottesdienste genutzt.

Außergewöhnlich: Nutzung als "Kultur- und Wegekirche"; Das um 1500 geschaffene wertvolle Triumphkreuz ist heute im Gemeindezentrum Stralsund-Knieper West zu besichtigen.Dorfkirche Landow - Insel Rügen - DreschvitzBacksteinkirche aus dem 15.Jh im Westteil RügensDorfkirche im kleinen Inseldorf Landowbesondere Akustik - Sommerkonzerte

   

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirche Putbus - Insel RügenSchlosskirche Putbus

Die Schlosskirche von Putbus setzt sich von den Kirchen der Insel Rügen ab, gilt als außergewöhnlich und wurde auf Initiative des Fürsten Malte von Putbus erbaut. Ursprünglich diente diese den Badegästen als Veranstaltungsort in dem auf dem Reizbrett geplanten Residenz- und Kurort. Die Architekten August Stüler und Johann Gottfried Steinmeyer orientierten sich an der italienischen Architektur  im klassizistischen Stil. Ab 1891 wurde dieses Gebäude zur Kirche umfunktioniert, weil zum Einen der mit auf dem Hof befindliche Kapelleraum durch den Schloßbrand zerstört wurde und zum Anderen wurde die Putbus mitbetreuende Pfarrkirche Vilmnitz einen eigenständige Kirchengemeinde. Das Kirchenhaus erhielt einen dreistufigen Glockenturm im italienischen Stil, wobei die Fassade unverändert blieb. Einige erhalten gebliebene Ausstattungsstücke aus der alten Schlosskapelle bekamen ihren neuen Platz in dem neu entstandenen Gotteshaus weltlichen Ursprungs.   

 

Ursprünglich Veranstaltungs und Unterhaltungshaus im Residenzort Putbus

Putbus ein auf dem Reizbrett entworfener Ort - veranlasst durch Fürst Malte von Putbus

Kirche im italienischen klassizistischen Stil mit weltlichen Ursprung

Rügens außergewöhnlichstes Kirchengebäude - Schlosskirche Putbus

 

 

 

 

 

 

 

St. Jacobi-Kirche Kasnevitz

Die markante und auf der Insel Rügen von weitem gut sichtbare Dorfkirche in Kasnevitz erhielt ihren schlanken, neugotischen Turm im Jahre 1864, nachdem der alte Turm einstürzte. Diese spätgotische Kirche, erbaut in der frühen Kirchengeschichte der Insel im 14.Jahrhundert, steht auf geschlagenen Findlingen.

Nur wenige Ausstattungsteile konnten die Jahrhunderte überstehen. Erhalten blieb der Altar des Künstlers Johann Artmes aus dem Jahre 1746. Die Bronzegusstaufe und das Kirchengestühl gehören seit dem 19.Jahrhundert zum Inventar. Die im Jahre 1902, von B.Grüneberg, in Stettin gebaute Orgel, wurde bereits im Jahre 1918 teilweise erneuert.    

 

Kirchengebäude auf Südrügen - Kasnevitz - Spätgotische Backsteinkirche

Feldsteinfundamente und Wände aus rügener Findlingen - Dorfkirche Kasnevitz - Insel Rügen

Neugotische Kirchturm von 1864 - Kasnevitz - Inselkirchen auf Rügen

Sonnenuhr an der Backsteinmauer der Dorfkirche von Kasnevitz - Insel Rügen

 

 

 

 

 

 

 

St. Petri-Kirche Garz

St.Petri-Kirche in der Stadt Garz - Ortsteil Wendorf - Insel RügenGarz, die älteste von vier Städten auf Rügen, wurde erstmals 1319 urkundlich erwähnt. Die St.Petri-Kirche im Ortsteil Wendorf, erhebt sich über die Stadt in einem großzügigen Backsteinbau. Um ca. 1350 erfolgte der Baubeginn, aber erst ein Jahrhundert später wurde der quadratische Westturm fertig gestellt. Zu den ältesten Stücken des Kircheninventars gehört der mit gerippten Ornamenten verzierte Taufstein aus dem 13.Jahrhundert. Die Oblatendosen, der Kelch u. Patene stammen aus der Zeit von 1645-1647. Die sechseckige Kanzel erbaute der Künstlers Hans Broder, Anfang 1700 in einer Stralsunder Werkstadt. Elias Keßler erschuf 1724 den Altaraufsatz.

Der bekannteste Kirchenbesucher der letzten Jahrhunderte ist der in Groß Schoritz geborenen Ernst Moritz Arndt, welcher auch in der Petri-Kirche Garz getauft wurde.  

Eindrucksvolle, quadratischer großer Backsteinturm - Stadtkirche Garz auf Rügen

Baubeginn des Gotteshauses im 14.Jahrhundert nach Sturz des Heidentums in der Nähe einer alten Fürstenburg

Kirchenbau in der ältesten von vier Städten auf Rügen - St.Petri-Kirche Garz

Eine von zwei Kirchen in der im Süden Rügens liegende Stadt Garz

 

 

 

 

 

 

 

St. Marienkirche Poseritz

Poseritz liegt im Süden des "Mutlandes" der Insel Rügen. Diese von der Landwirtschaft geprägte Region, gehört zu den fruchtbarsten der Insel. Der dem Land mühselig abgerungene Wohlstand spiegelt sich in diesem großzügig angelegten Backsteinbau wieder. Der Baubeginn lag zwischen 1302 und 1325. Der Chor wurde im 14.Jahrhundert errichtet, der Turm 1450 und dessen achtseitige Helm 1580.  

Rund um Poseritz lagen einige reiche Rittergüter, insbesondere aus der Linie "von Putbus" . Das diese sich auch der Kirchengemeinde Poseritz wohlgesonnen waren, ist aus der reichhaltigen Kirchenausstattung zu ersehen. So gibt es im Fußboden eingelassene Grabplatten aus mehreren Jahrhunderten. Das hölzerne Patronatsgestühl und das Triumphkreuz stammen aus dem 16.Jahrhundert, der spätbarocke Altar von 1703 und die Kanzel aus dem Jahre 1755. Letztere wurden von dem Stralsunder Jakob Freese geschaffen.

St.Marienkirche - Poseritz - Insel Rügen -  Baubeginn Anfang des 14.JahrhundertsSt.Marienkirche - Der hohe Kirchturm der Poseritzer Kirche entstand erst 1450.

Die Poseritz umgebenen reichen Rittergüter waren dieser Dorfkirche finanziell wohl gesonnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapelle Bessin

Im Jahre 1482 stiftete der Stralsunder Bürgermeister und Landbesitzer auf Rügen, dem kleinen rügener Ort Bessin eine kleine, achteckige Kapelle aus Backsteinen. Der Bau wurde im gleichen Jahr noch beendet und die Kapelle blieb bis zum heutigen Zeitpunkt fast unverändert. Im 17.Jahrhundert wurde ein kleiner Glockenerker angebaut.

Die ungewöhnliche Bauform der kleinen Bessiner Kapelle, war Vorbild für die weit aus bekanntere Kapelle, des auf Arkona liegenden kleinen Fischerdorfes Vitt, die aber erst über 300 Jahre später errichtet wurde. Der Kanzelaltar wurde 1742, in der Stralsunder Werkstatt von Michel Müller, geschaffen. Die Kirchengemeinde von Rambin verwaltet und pflegt diese abgelegene Kapelle, in welcher kirchliche und kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen stattfinden. Weiterhin bemüht sich ein Förderverein um den Erhalt dieser abgelegenen Kapelle.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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