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St. Bonifatius - Kirche
Bergen (katholisch)
In Bergen, wie
eigentlich auch auf ganz Rügen, hatten es Katholiken sehr
schwer, da Rügen überwiegend protestantisch geprägt war. Ab dem
18.Jahrhundert war offiziell ein Geistlicher vom Festland aus
der Hansestadt Stralsund für die rügener Katholiken
verantwortlich. Die Gottesdienste wurden aber nur in
Privathäusern abgehalten. Dieser Zustand verbesserte sich mit
dem Bau eines Missionshauses mit Kapelle im Jahre 1863. Ein Jahr
später hielt der neu eingestellte Seelsorger Gustav Machai
seinen ersten Gottesdienst für die kleine katholische
Kirchengemeinde, in dem abseits des Stadtzentrums liegenden
Kirchengebäude. Später folgte der Bau eines Pfarrhauses und in
der Zeit von 1868-1878 gab es sogar eine Schule für die zu
diesem Zeitpunkt etwa über 200 Mitglieder zählende
Kirchengemeinde auf der Insel Rügen.

   
Im Zeitraum von
1904-1917 konnte der geistlichen Maximilian Kaller neue als auch
zu gereiste Anhänger für die katholische Kirchengemeinde Rügen
gewinnen. 1912 wurde die unter dem Berliner Architekten August
Kaufhold erbaute Bonifatiuskirche eingeweiht. Weitere
katholische Kapellen wurde in Garz, Binz und Sellin errichtet.
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