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Kirchen
- auf den Inseln Rügen, Ummanz
u. Hiddensee
St. Marienkirche
Bergen auf Rügen
Der
in der alten Fürstenburg in Garz lebende Fürst Jaromar I,
siedelt im Jahre 1168 in die Nähe des heutigen Bergen um. Im
Jahre 1180 begann man mit dem Bau einer dreischiffigen Basilika,
als Endziel war ein Komplex aus Residenz und Hofkirche, ganz
nach dem Vorbild der Braunschweiger Pfalz, geplant. Fürst
Jaromar I, musste seine Pläne, auf Druck der dänischen
Lehnsherren, verwerfen und wurde aufgefordert das
entstandene Bauwerk einem Nonnenkloster zu stiften. 1193 wurde
die Kirche als Benediktinerkloster geweiht und ab 1380 diente
sie gleichzeitig auch als Pfarrkirche.
Die Marienkirche von
Bergen gilt als ältestes Bauwerk von Rügen. Bemerkenswert ist
der in der westlichen Außenwand eingemauerte Grabstein, mit dem
Abbild eines slawischen Priesters welcher vermutlich ein Methorn
in der Hand hält. Da das Methorn als heidisches Zeichen den
damaligen Kirchenherren nicht behangte, wurde dieses entfernt
und durch ein Kreuz ersetzt.
 


Das
Ziffernblatt der Kirchturmuhr auf der Nordseite ist seit der
Restaurierung im Jahr 1985 in 61 Minuten unterteilt.
Im Zeitraum von
1904-1917 konnte der geistlichen Maximilian Kaller neue als auch
zu gereiste Anhänger für die katholische Kirchengemeinde Rügen
gewinnen. 1912 wurde die unter dem Berliner Architekten August
Kaufhold erbaute Bonifatiuskirche eingeweiht. Weitere
katholische Kapellen wurde in Garz, Binz und Sellin errichtet.
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