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Der
Schwanenstein befindet sich im Nordosten der Insel
Rügen in unmittelbarer Nähe des Ortens Lohme, östlich des
Seglerhafens und ist wohl einer der größten Findlinge der
Insel Rügen. Besonders schön anzusehen ist es, wenn dieser in
rauer See bronzefarben schimmernd in der Sonne glänzt.
Er wurde 1829 erstmals erwähnt und ist zu 90% sichtbar.
Eine
Sage beschreibt die Entstehung des Namens folgendermaßen:
Auf Rügen werden die Babys vom Adebar oder vom Schwan
gebracht. Es versteht sich von selbst, das es im Sommer der
Adebar und im Winter der Schwan ist, der die Babys bringt.
Bis zum Zeitpunkt der "Auslieferung" sind die Kinder im
Stein versteckt. Soweit die Sage.
Mit diesen
Geschiebeblöcken sind oft wahre und nicht immer erfreuliche
Geschichten verbunden. Am
13. Februar 1956, die See war am zufrieren,
waren einige Jungen aus dem dem Dorf Lohme auf dem Eis. Wie
so oft an der Küste, wechselten auch an diesem Tag schnell
die Wetterverhältnisse. Aufkommender Sturm ließ das Eis
brechen, und drei Jungen konnten sich auf den Schwanenstein
retten. Der Sturm wurde zum Orkan, eine fieberhafte
Rettungsaktion begann. Fischer, Grenzsoldaten, ein Kutter
des Fischkombinates Sassnitz und sogar ein Hubschauber aus
Berlin sollten zum Einsatz kommen. Aber alle diese
Rettungsversuche wurden durch die heranstürzende See und dem
Sturm zunichte gemacht. Rettungstruppen von außerhalb, in
Prora lief ein mit Panzern bestückter Pionierzug aus,
blieben in den meterhohen Schneewehen stecken. Das Drama
nahm ein trauriges Ende. Am Morgen des 14. Februar 1956, die
See war spiegelblank, es war windstill und die Sonne schien,
wurden die drei Jungen: Helmut Petersen, Uwe Wassilowsky,
Manfred Prewitz vom Schwanenstein als Eisblock geborgen. Die
Beerdigung fand auf dem Friedhof Nipmerow statt. Auf
Initiative von Kindern des Kinderheimes Lohme wurde am 14.
Februar 1995 das Grab mit einem Grabstein versehen.
Der
Möwenstein befindet sich im Westteil der Insel Rügen und ist
auch der einzige nennenswerte Findling in diesem Bereich.
Die meisten Findlinge liegen im Nordosten und Südosten der
Insel Rügen. Im Vogelschutzgebiet des Nationalparks
"Vorpommersche Boddenlandschaft", liegt dieser ursprünglich
von der Insel Bornholm stammende Granitbrocken auf
Rügens kleiner Schwesterinsel der Insel Ummanz.
Direkt am
Deich bei Tankow, unweit der Aussichtsplattform für die
Vogelbeobachtung, ist dieses aus mehreren Teile bestehend
Geschiebe nicht leicht zu finden. Auf der
Findlingsoberfläche sind einige Bohrlöcher angebracht, des
weiteren liegen größere Bruchstücke direkt neben dem Stein,
welcher auch einige Klüfte aufweist. Es ist anzunehmen, dass
versucht wurde Baumaterial durch Sprengung zu
gewinnen. Warum es nun dazu letztendlich nicht kam ist
unbekannt. Eine Frost-verwitterung, wie z.B. durch das
Ausdehnen des gefrierenden Wasser während der Wintermonate
in den Bohrlöchern wird zukünftig die Verwitterung schneller
vorantreiben.
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