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Insel Rügen - Deutschlands größte Insel

"Findling Opferstein von Quotlitz" -  Geschützte Findlinge auf der Insel Rügen   

 

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Geotop: Größe Umfang Volumen Petrographie Herkunft Alter Lage:
G2 72 ca. 4,7x3,9x1,3m ca.13,4 m ca. 14,5m³ Syenogranit Hedesunda-Granit aus Uppland ca.1750 Mio.Jahre 54°33'46,45''N 13°34'22,10'E

Findlinge wurde schon von unseren Vorfahren verehrt und vergöttert, wo sie insbesondere für heidnische Zwecke und Opferbräuche verwendet wurden. Der Name ist seit 1832 überliefert. Auf der Oberseite befinden sich kleine Näpfchen aus der Bronzezeit. An den beiden Längsseiten befinden sich die Negative von etwa einem Dutzend herausgeschlagener frühgeschichtlicher Mühlsteine. Die große Querrille stammt vermutlich aus dem Mittelalter, wo man versuchte den Stein zu zerteilen, wie auch bei anderen Findlingen Rügens. Sehr mystisch und schauderhaft scheint die Theorie zu sein, dass dieser Stein für kultische Zwecke genutzt wurde, wobei das Blut von Opfertieren den Rinnen bis in die Auffanggefäße der Priester hinunterfloss. Es sollte hiermit drohendes Unheil mehr oder weniger abgewandt werden.    

Eine Anektode aus:
“Wanderungen durch Rügen“
Ludwig Theoboul Kosegarten
Düsseldorf 1800


“.............. Westlich von den Quotlitzer Bergen und zwar am Fuße derselben mitten in einem tiefen weiten Tale, welches ein erhabener Hügelring und niedrige Gesträuche einschließen, findet man einen großen gewiss uralten Opferstein eine denkwürdiges Reliquie des frommen Wahnes unserer Vorväter.
Es ist ein großer roher Granitblock, dessen größte Länge sechzehn Fuß, und größte Breite ungefähr zwölf Fuß betragen mag. Nicht weit von dem einen Ende desselben ist quer über den Rücken eine breite tiefe Furche eingemeißelt, welche als eine ordentliche Rinne das dampfende Blut der über diesem Steine geschlachteten Opfertiere (und Menschen) fast bis zur Erde herableitete, wo der Priester als dann solches in geweihten Schalen auffing und aus dessen Farbe und Beschaffenheit die Geschichten der Zukunft las.“

Der oberhalb mit Moos bewachsene "Opferstein von Quotlitz" liegt nordwestlich der Ortschaft Gummanz, welche für das Kreidemuseum und dem Naturlehrpfad ein Begriff ist. Dieses Museum währe zwecks eines Besuches sehr empfehlenswert. 

Am Besten erreicht man  den "grausig schönen" Findling Quotlitz über einen Verbindungsweg zwischen den Ortschaften Neddesitz  und Nardevitz, auf halber Höhe in der  westlichsten Spitze des Nationalparks Jasmund, unweit eines Baches.

Findling: "Übersichtstabelle Findlinge der Insel Rügen "Findling: "Insel Rügen - allgemeine Beschreibung "

 

 

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