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Ummanz - Insel der Kranicheeines der größten Rastplatze in Europaim Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

                                 Die Insel Ummanz - Rügens klein Schwesterinsel

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Tankow - Orte in der Gemeinde Ummanz

Tankow: 0 Einwohner (Stand 2009 - Quelle Amt West Rügen)

Die Ortschaft Tankow, liegt im Nord-Osten der Insel Ummanz, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Bekannt  ist Tankow besonders bei Vogelfreunden. Im Frühjahr und im Herbst durchbricht ein angenehmer Schrei von Gänsen, Kranichen und anderen Zugvögeln die Stille des auch als Kranichrastplatz von europäischen Rang bekannten Areals.  

      

 

 

 

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Weitere Informationen zum "Grauen Kranich"Wer das Glück sucht wird im Frühjahr und Herbst schnell im Nationalpark-Vorpommersche Boddenlandschaft findig. Der Vogel des Glücks (" Der Kranich") zieht immer mehr Kranichliebhaber in den Nordosten Deutschlands.Die Rügen-Bock-Region ist der bedeutendste Kranichrastplatz in Mitteleuropa. Etwa die Hälfte der gesamten Population des westeuropäischen Zugweges rastet hier. Im Herbst sind es bis zu 40000 Kraniche aus Skandinavien, dem Baltikum und Polen gleichzeitig.

Am besten können Sie die Zugvögel von den empfohlenen Aussichtspunkten aus beobachten. Gleiches gilt für die Beobachtung der Kraniche bei ihrer Nahrungssuche. In Tankow befindet sich einer dieser Aussichtsplattformen.   

Möwenstein auf der Insel Ummanz - Findlinge auf der Insel Rügen
Geotop: Größe Umfang Volumen Petrographie Herkunft Alter Lage:
G2 91 ca. 5,0x3,2x1,4m ca.15,0 m ca. 13,5m³ Syenogranit Hammer-Granit von Bornholm ca.1400 Mio.Jahre 54°29'07,80''N 13°12'40,15'' E

Der Möwenstein befindet sich im Westteil der Insel Rügen und ist auch der einzige nennenswerte Findling in diesem Bereich. Die meisten Findlinge liegen im Nordosten und Südosten der Insel Rügen. Im Vogelschutzgebiet des Nationalparks "Vorpommersche Boddenlandschaft", liegt dieser ursprünglich von der Insel Bornholm stammende Granitbrocken  auf Rügens kleiner Schwesterinsel der Insel Ummanz.

Direkt am Deich bei Tankow hinter der Weide, unweit der Aussichtsplattform für die Vogelbeobachtung, ist dieses im hohen Gras liegende und aus mehreren Teile bestehend Geschiebe nicht leicht zu finden.

Findlinge der Insel Rügen, Hiddensee und Ummanz

 

 

 

 

Insel Ummanz

 - Orte in der Gemeinde Ummanz, Amt Westrügen, Insel Rügen

Unterkünfte auf der Insel Ummanz

 

 

Die Insel Ummanz, Insel Rügen, Insel Hiddensee

Amt Westrügen, Gemeinde Ummanz, Insel Rügen, Landkreis Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Kranichrastplatz Ummanz - Udarser Wiek

 

www.kranich-rügen.de

www.kraniche-ummanz.de

www.kraniche-rügen.de

Die Bedeutung der Rügen-Bock-Region als Rastplatz

Seit den 1970er-Jahren hat sich die Anzahl der Vögel auf Grund gut geschützter Schlafstellen und verstärktem Getreide- und Maisanbau auf extrem großen Schlägen ständig erhöht. Die Rastkapazität ist nun offensichtlich erreicht. An den Schlafplätzen der Bock-/Werder Inseln schlafen bis 25000, auf Rügen bis 14000 und auf der Insel Kirr bis zu 8000 Kraniche. Seit Beginn der neunziger Jahre stagniert die Rastzahl bedingt durch die Veränderungen in der Landwirtschaft. Da heute - im Gegensatz zu früher - mit modernen Maschinen fast verlustfrei gearbeitet wird, sind Ernterückstände auf Stoppelfeldern, von denen sich die Rastvögel ernähren, gering.

Der Kranich als Brutvogel
Nicht nur durchziehende, sondern auch brütende Kraniche gibt es im Nationalpark  und auch in der Gemeinde Ummanz. Zur Brutzeit ist der Kranich heimlich und sehr störungsempfindlich. Wenn Sie ihm eine erfolgreiche Brut wünschen, tun Sie gut daran, nicht auf die Suche nach seinem Nest zu gehen. Um nicht entdeckt zu werden, legen sich brütende Kraniche sogar eine regelrechte Tarnbemalung zu. Mit Hilfe von aufgestrichenem Bodenmaterial färben sich brütende Weibchen das eigentlich graue Rückengefieder zu einem unauffälligem Braunton um.

 


Kraniche brauchen als Brutgebiet ruhige, wasserüberstaute Bruchwälder und Moore. Das Wasser gewährleistet einen weitgehenden Schutz des am Boden befindlichen Nestes vor Feinden.
Die Jungvögel sind erst einige Tage nach dem Schlüpfen vor Feinden relativ gut geschützt. Sie sind dann zwar immer noch ziemlich wehrlos, aber deswegen noch lange nicht ausgeliefert: Als flinke Sprinter verlassen sie bei Gefahr blitzschnell die Gefahrenzone und sind im Unterholz verschwunden. Außerdem bleiben die Eltern ständig in der Nähe, um zu warnen und die Jungen gegebenenfalls zu verteidigen.

 

Das Sammeln und Rasten
Der bedeutendste Rastplatz in Deutschland befindet sich an der Ostseeküste in der Rügen-Bock-Region. Große Rastplätze sind auch von der unteren Oder, der Mecklenburgischen Großseenplatte (z. B. die Müritz und die Langenhägener Seewiesen), dem Rhinluch und Havelländischem Luch (z.B. Linumer Fischteiche und Nauen) sowie seit einigen Jahren aus der Oberlausitz bekannt. Weitere Rastplätze mit Ansammlungen von einigen hundert bis zu rund eintausend Kranichen gibt es im südöstlichen Schleswig-Holstein, in Niedersachsen und in Hessen.

Das Zentrum eines Rast- oder Sammelplatzes bilden ein oder mehrere Schlafplätze. Sie befinden sich in Gewässern mit Flachwasserbereichen, in denen die Kraniche nachts stehend schlafen. Tagsüber suchen die Tiere auf nahe gelegenen Ackerflächen nach Nahrung.
Zwischen Ende Oktober und Anfang November ziehen die Kraniche aus Mitteleuropa ab. In milden Wintern bleiben gelegentlich kleinere Kranichtrupps in Deutschland.


Der eindrucksvolle Überflug am Morgen und Abend
Nachts schlafen die Kraniche stehend in den flachen Gewässern des Boddens (Flachwasserzone der Ostseeküste). Hier sind sie vor Bodenfeinden sicher. Morgens fliegen sie in langen Ketten zu den Nahrungsflächen, abends kehren sie zum Schlafplatz zurück.
Die Schlafplätze sind uneingeschränkt zu schützen. Störungen verunsichern die Vögel, trennen Eltern von ihren Jungen, und eine Flucht verursacht einen zusätzlichen Energieverbrauch, der durch vermehrte Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden muss. Bei stärkeren Störungen werden Schlafplätze völlig aufgegeben.
Auf das beeindruckende Naturschauspiel des abendlichen oder morgendlichen Fluges zum oder vom Schlafplatz brauchen die Besucher trotzdem nicht zu verzichten. Am besten können Sie die Kraniche von den empfohlenen
Aussichtspunkten aus beobachten. Gleiches gilt für die Beobachtung der Kraniche auf ihren Nahrungsflächen.    

Wenn Sie Kraniche auf einem Feld oder einer Wiese entdecken, bleiben Sie bitte in Ihren Fahrzeugen, da die Rastvögel eine große Fluchtdistanz von mindestens 300 Meter haben. Beobachter im Auto tolerieren die Kraniche auch aus  geringerer Entfernung. Sobald Sie aber aussteigen, fliegen sie auf und davon.

Energiereserven für den Flug ins Winterquartier
Für den mehrere tausend Kilometer langen Zug in die Winterquartiere benötigen die Kraniche Energiereserven, die in Form von Fettdepots während der Rast durch energiereiche Nahrung angelegt werden.
 Die Kraniche fliegen von den Schlafplätzen aus bis zu 30 Kilometer ins Land hinein, um Mais- und Getreidestoppelfelder sowie Neusaaten von Gerste und Weizen zu finden. Auf Flächen mit gutem Nahrungsangebot versammeln sich Hunderte bis Tausende Kraniche. Ein Kranich nimmt täglich 200 bis 300 Gramm Getreide auf.

 

Zug der Kraniche in Europa
Die europäischen Brutpopulationen ziehen auf unterschiedlichen Routen in ihre Winterquartiere. Der osteuropäischen Zugweg führt Kraniche aus Finnland, dem Baltikum, Polen und Westrussland über Ungarn nach Nordostafrika. Den westeuropäischen Zugweg nutzen Kraniche aus Mitteleuropa, Skandinavien sowie in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auch aus den baltischen Staaten, aus Finnland und Weißrussland. Ihre Überwinterungsgebiete liegen in Frankreich, Spanien und zu einem geringen Teil in Nordafrika.
Der Frühjahrszug der Kraniche geht rascher und zielstrebiger voran als der durch wochenlange Rastperioden unterbrochene Zug im Herbst. Zwischen Mitte März und Anfang April legen 5000 bis 8000 Kraniche gleichzeitig in der Rügen-Bock-Region einen Zwischenstopp ein, bevor sie die Ostsee überqueren. Ein weiterer wichtiger Rastplatz für viele tausend Kraniche auf ihrem Zug nach Norden ist der Hornborgasee im schwedischen Västergotland.
Die Vögel fliegen oft viele hundert Kilometer pro Tag und überwinden Entfernungen von insgesamt mehreren tausend Kilometern auf dem Weg in ihre Winterquartiere und zurück.

Überwinterung
Auf der westeuropäischen Zugroute überwintern heute etwa 65000 bis 70000 Kraniche in Spanien, 30000 in Frankreich sowie jeweils wenige tausend Vögel in Portugal und Nordwestafrika. Noch 1970 wurde Marokko als wesentliches Überwinterungsgebiet angesehen. Änderungen in der Landnutzung durch verstärkten Mais- und Reisanbau, milde Winter und verbesserte Schutzbedingungen an den Rastplätzen führten zur Verlagerung der Überwinterung nach Norden. Inzwischen verbringen bereits etwa 8000 Kraniche den Winter am Lac du Der Chantecoq im Nordosten Frankreichs. Weitere 22000 bleiben in Südwestfrankreich. In der Laguna de Gallocanta, einem flachen Salzsee in der Hochebene Nordostspaniens überwintern ca. 5000 Vögel. Hauptüberwinterungsregion ist zur Zeit mit etwa 50000 Kranichen die Extremadura in Westspanien. Dort suchen die Vögel in den "Dehesas", den lichten mediterranen Eichenwäldern, nach den Früchten der Stein- und Korkeichen. Diese traditionell genutzten Wälder sind das Ergebnis einer Jahrhunderte langen extensiven Landnutzung. Sie erinnern mit ihren durchschnittlich 40 bis 50 Bäumen je Hektar auf Weideland oder Getreide an eine weitläufige Parklandschaft. Den Winter verbringen Kraniche in kleinen sozialen Verbänden, als Fressgemeinschaften mit meist weniger als 50 Vögeln oder als Familienverband. Die Vögel öffnen die harte Schale der Eicheln mit dem Schnabel und fressen das etwas bitter schmeckende Fruchtfleisch. Auch die dunklen iberischen Hausschweine werden zu dieser Zeit zur Mast in die Eichenhaine getrieben.
Neben diesen traditionellen Nahrungshabitaten nutzen inzwischen bis zu 20000 Kraniche die intensiven Mais- und Reisanbauflächen im Gebiet von Navalvillar de Pela zur Nahrungssuche.
Eine gemeinsame Aufgabe
Kraniche sind heute überall durch Lebensraumzerstörung bedroht. Als wandernde Tierart können sie nur durch grenzübergreifende Konzepte, z.B. internationale Abkommen wie die "Bonner Konvention" (Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten), Gesetze und Zusammenarbeit, dauerhaft geschützt werden.
In Ost- und Südeuropa sowie in Nordafrika muss für den Schutz der Überwinterungsplätze gesorgt werden. Die Bemühungen um sichere Winterquartiere außerhalb Deutschlands beginnen bereits in Lothringen, wo kleinere Trupps häufig die kalte Jahreszeit verbringen. Die Bewahrung traditioneller Landnutzungen wie in den "Dehesas" und in Osteuropa ist angesichts der fortschreitenden Entwicklung einer intensiven Landwirtschaft eine gemeinsame, europäische Aufgabe.

Findlinge der Insel Rügen

Auf der Ostseeinsel Rügen gibt es besonders viele große Findlinge auf engem Raum. Im Laufe der vergangenen 500000 Jahre, während der  Eiszeiten, schoben sich mehrmals riesige Eismassen aus den Norden Europas, insbesondere aus Skandinavien in südlichere Gebiete. Im Eis eingeschlossen brachte diese Eismassen riesige Mengen an Material mit sich. Nach dem Abtauen blieb diesen dann vor Ort liegen. Viele Findlinge sind dann durch Erosion, wie  Sonne, Wind und Meer freigelegt worden und heute an den Stränden der Steilküsten anzutreffen. Durch die Bestimmung der Zusammensetzung der einzelnen Findlinge lässt sich relativ eindeutig deren Herkunft zuordnen. Es stellte sich heraus, dass ein großer Teil  der Findlinge von der Ostseeinsel Bornholm, sowie Südschweden stammen und  die Hauptvorschubrichtung der Eismassen während der Eiszeit demzufolge über diese Insel verlaufen sein muss.

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Schon bevor es genauere  Erkenntnisse über die geologische Epoche der Eiszeit gab, beschäftigten sich die Menschen intensiv mit der Entstehung ihrer Findlinge, welches sich auch in den vielen Sagen und Mythen widerspiegelt. In der Jungsteinzeit errichteten die Menschen aus Findlingen Großsteingräber, die auch auf Rügen vielerorts zu finden sind. Bis in das 19. Jahrhundert wurden zahlreiche der großen Findlinge als „natürlicher Steinbruch“ benutzt, um aus ihnen Baumaterial für Denkmäler z. B. 1854 die Preußensäulen bei Neukamp und Groß Stresow oder für den Ernst-Moritz-Arndt-Turm auf dem Rugard, Pflastersteine zur Straßenbefestigung, Mühlsteine und für die vielen Natursteinfundamente der inseltypischen Häuser  zu gewinnen. Hierzu wurden gezielt Löcher in diese massiven Steine gebohrt und durch die natürliche "Sprengkraft" des gefrierenden Wassers in der Winterzeit grob zerteilt, damit sie leichter transportiert werden konnten. Heute sind die  Findlinge geschützte und erhaltenswerte Bodendenkmäler

 
umanz.de  =  www.umanz.de
ummanz-insel.de  = www.ummanz-insel.de
ummanz.eu  =  www.ummanz.eu
ummanz.info  =  www.ummanz.info
ummanz.net  =  www.ummanz.net
www.insel-ferienhäuser-hiddensee.de
www.insel-ferienwohnungen-ummanz.de
www.insel-ferienhäuser-ummanz.de
www.insel-ferienhaus-ummanz.de
www.insel-ferienwohnung-ummanz.de
www.ferienwohnung-insel-hiddensee.de
www.ferienwohnungen-insel-hiddensee.de
www.ferienhäuser-insel-hiddensee.de
www.ferienhaus-insel-hiddensee.de
www.insel-ummanz-ferienwohnung.de
www.insel-ummanz-ferienwohnungen.de
www.insel-ummanz-ferienhaus.de
www.insel-ummanz-ferienhäuser.de
www.ferienwohnung-insel-ummanz.de
www.ferienwohnungen-insel-ummanz.de
www.ferienhaus-insel-ummanz.de
www.ferienhäuser-insel-ummanz.de

 

 

 

 

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